Osteoporose – das unterschätzte Risiko
Beratung – Untersuchung – Therapie - aus einer Hand
Kompetent – Umfassend – Leitliniengerecht
Die Krankheit der brüchigen Knochen
Wir alle werden älter und wollen dabei gesund und vital bleiben. Mit zunehmendem Alter nimmt jedoch die Dichte und Festigkeit unserer Knochen ab. Überschreitet dies ein bestimmtes Maß sprechen wir von Osteoporose.
Das unterschätzte Risiko
Die Krankheit betrifft viele, mehr als wir denken: Fast jede 2. Frau über 60 Jahren muss damit rechnen, bereits an Osteoporose erkrankt zu sein oder künftig zu erkranken, aber auch Männer sind
gefährdet.
- weltweit erleidet alle 22 Sekunden eine Frau oder ein Mann über 50 Jahren einen osteoporosebedingten Wirbelkörperbruch
- jeder 5. Mann über 50 Jahren erleidet im Laufe seines weiteren Lebens einen osteoporosebedingten Knochenbruch
- über die Hälfte aller Frauen über 50 Jahren erleidet im Laufe ihres weiteren Lebens einen osteoporosebedingten Knochenbruch
- es sind mehr Frauen von osteoporosebedingten Knochenbrüchen betroffen, als von Brustkrebs, Schlaganfall und Herzinfarkt zusammen
Noch größer ist die Wahrscheinlichkeit, an Osteoporose zu erkranken, wenn weitere Risikofaktoren, wie erbliche Belastungen, Rauchen, Diabetes, Untergewicht oder Langzeiteinnahme von Kortison vorliegen. Dennoch wird die Osteoporose nach wie vor unterschätzt und zu wenig beachtet. Das langsame und zunächst schmerzlose, stille Fortschreiten ist der heimtückische Grund, die Entwicklung zu übersehen. Häufig vergehen Jahre bevor merkliche Beschwerden auftreten. Meist sind dann starke Rückenschmerzen oder ein erster Bruch der Anlass, über das Krankheitsbild nachzudenken und sich in ärztliche Behandlung zu begeben.
Die entstandenen Brüche und ihre Folgen können die Lebensqualität deutlich mindern und stellen nicht selten einen dramatischen Wendepunkt im Leben der Betroffenen dar. Starke Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit, Behinderung und Pflegebedürftigkeit bis zum Verlust der Unabhängigkeit sind mögliche Auswirkungen.
Die gute Nachricht Nr. 1
Sie müssen nicht warten, bis Sie die ersten schmerzhaften Folgen der Osteoporose erleiden. Eine Knochendichtemessung ermöglicht heutzutage eine Diagnose bereits bevor es zum ersten Knochenbruch kommt.
Das DEXA-Verfahren (engl. Dual-Energy-X-Ray Absorptiometrie) wird sowohl von der WeltGesundheits-Organisation (WHO) als auch vom Deutschsprachigen Dachverband für Ostelogie (DVO) empfohlen, ist weltweiter Standard und untersucht die Knochendichte.
Die völlig schmerzfreie und unkomplizierte Untersuchung erlaubt Rückschlüsse auf den Mineralgehalt des Knochens und auf das individuelle Risiko einen osteoporosebedingten Knochenbruch zu erleiden.
Die gute Nachricht Nr. 2
Die medizinischen Möglichkeiten geben Hoffnung: Osteoporose ist heute gut therapierbar, wenn – und das ist der springende Punkt – sie rechtzeitig erkannt wird.
Eine Änderung des Verhaltens, Anpassung der Ernährung und ggf. eine medikamentöse Behandlung kann ihr Risiko einen osteoporosebedingten Knochenbruch zu erleiden entscheidend verringern.
Lassen Sie aus einem Risiko kein Schicksal werden
Sie fragen sich, ob auch Sie an Osteoporose erkrankt sind?
Dann lassen Sie sich von unseren Mitarbeiterinnen einen Fragebogen zur ersten Abschätzung ihres Risikos geben und vereinbaren Sie einen Termin für ein Beratungsgespräch in unserer Sprechstunde.
Unter Berücksichtigung ihrer individuellen Voraussetzungen und Risikofaktoren geben wir eine Empfehlung, ob weitere Untersuchungen durchgeführt werden sollten. Falls erforderlich erstellen wir anhand ihres persönlichen Risikoprofils, sowie der Befunde aus Knochendichtemessung, Röntgen und Laboruntersuchung einen individuellen und leitliniengerechten Therapieplan.
Sorgen Sie jetzt für den Erhalt ihrer Lebensqualität und Selbstständigkeit bis ins hohe Alter.
